Category: Euro-Krise

Blog von Rohstoffraketen.de

Eurokrise 3.0 - und was die EZB-Beamten dazu sagen...

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Die Eurokrise ist (mal wieder) zurück. Nach Irland, Griechenland, Portugal, Spanien und zuletzt vor allem Italien, ist nun wieder einmal Spanien mit seinen ansteigenden Finanzierungskosten in den Mittelpunkt gerückt worden. Ins mediale Spiel gebracht wurde die „neue Eurokrise“ dabei geschickt von keinem geringeren als dem Währungsspekulanten George Soros, der inzwischen als wohltätiger Philantroph in Erscheinung tritt und dabei angeblich keinerlei persönliches Interesse an möglichen Euro-Währungsturbulenzen besitzt.

Natürlich ist sich jeder aufgeweckte Anleger darüber bewusst, dass die jüngste 1 Billion Geldspritze der EZB nur Zeit für das marode (Süd-)Europäische Bankensystem gekauft hat. Die Frage ist nur, was passiert in diesen 3 Jahren? Derzeit sieht es so aus, als ob an der unabhängigen Stabilitätskultur der EZB, welche diese von der Bundesbank übernommen hatte, mächtig „gesägt“ wird. Es kann daher sein, dass die EZB schon in den nächsten Monaten zur „FED 2“ wird und sich in der Geldpolitik endgültig der US-Notenbank anschließt. Sprich: Die Maastricht-Kriterien könnten schon in den nächsten 12 Monaten ad acta gelegt werden.

Dass inzwischen sogar die EZB-Beamten nicht mehr den Erfolg ihres eigenen Auftrages glauben, beweist übrigens dieser Artikel:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/inflation-kleinglaeubige-ezb-beamte-11717693.html


Mit freundlichen Grüßen

Ihre Redaktion von www.rohstoffraketen.de

Nie wieder private Umschuldung in Eurozone!

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Unsere Abonnenten bekamen am 16. Dezember 2011 ein Update von uns („Der Geheimplan“).  Darin zeigten wir auf, wie EZB, die Politik und die Banken wieder an einem gemeinsamen Strang ziehen wollen, um den Zerfall des Euroraums zu verhindern. Für alle Nicht-Abonnenten hier noch einmal dieses Update:

 

RSR vom 16.12.2011:

Banken, EZB und Politik basteln hinter den Kulissen an einem „Plan“, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Denn die Umsetzung dieses Plans wäre der Startschuss für eine Megarallye an den Märkten!

Wie wir aus gewohnt gut unterrichteten Kreisen erfahren, soll durch diesen Plan sowohl das Gesicht der EZB als auch der Politik gewahrt werden, als auch die Banken aus der Schusslinie (der öffentlichen Kritik) genommen werden. Und dieser Plan sieht folgendermaßen aus:

-          Die EZB wird an Ihren Prinzipien festhalten und keine Staatsanleihen im großen Stil aufkaufen. Die EZB verstößt damit (offiziell) nicht gegen ihre Grundsätze.

-          Aber: Die EZB wird die Banken in unbegrenzter Form zu (beinahe) Nullzinsen Geld zur Verfügung stellen, welches explizit für den Kauf (und insbesondere die Verlängerung) bestehender Staatsanleihen der Eurozone verwendet werden darf. Damit wird die Investitionszurückhaltung der Banken gebrochen, da diese somit auch ihre Bilanzen über die Zeit und den Zinsspread sanieren können.

-          Die Politik verspricht, dass es außer der „freiwilligen“ Gläubigerbeteiligung im Falle Griechenlands keine weiteren Ausfälle von Euro-Anleihen geben wird.

Damit wäre die „Kuh vom Eis“ und die Schockstarre an den Märkten unserer Ansicht nach gebrochen! Politik, Notenbanken und Banken wären „fein raus“(jeder hätte sein Gesicht gewahrt) und könnten wieder an einem Strang ziehen.

Sowohl die Aktienmärkte als auch der Euro dürften stark nach oben reagieren. Gold und Silber würden ihre langfristigen Aufwärtstrends ebenso fortsetzen und Gold sicher eher die 2.000 USD sehen, als auf 1.200 USD zurückzufallen. Wer an dieses Szenario glaubt, der sollte sich jetzt ganz klar auf der Longseite positionieren!  (RSR-Update vom 16.12.2011)

 

Wir sagten damals also voraus, dass die Umsetzung dieses Plans zu einer Megarallye an den Aktienmärkten führen dürfte (DAX damals bei 5.730; Gold bei 1.570 USD; HUI bei 500). Genau dieser Plan wurde dann auch in die Tat umgesetzt und die EZB hat gut 493 Mrd. Euro zu 1% auf 3 Jahre an die Banken  „verschenkt“. Die Reaktion der Märkte war die von uns prognostizierte Rallye!

Doch es kommt noch besser: Wie wir nun erfahren haben, haben am 9. Dezember 2011 die Regierungschefs der Eurozone beschlossen, dass es NIE WIEDER eine Beteiligung privater Gläubiger (Banken) – sprich: einen Haircut oder Zahlungsausfall - innerhalb der Eurozone (mit Ausnahme Griechenlands) geben werde!

Schauen Sie seitdem auf die Anleiherenditen von Irland oder Italien, die auf 3-Jahres-Sicht wieder beim Nennwert von 100% notieren, dann können Sie dieser Aussage Glauben schenken!

Dass die Aktienmärkte seitdem deutlich zugelegt haben, ist daher nicht verwunderlich. Das Auseinanderfallen der Eurozone wird durch diese Geldschwemme verhindert werden. Der Preis für die Verhinderung einer deflationären Abwärtsspirale könnte ganz klar (Vermögenspreis-)Inflation sein. Die Liquidität, die jetzt von den Banken (noch) bei der EZB zurückgeparkt wird, könnte bald massiv in Immobilien, Ackerland, Gold, Silber, Aktien und alles, was nach „Sachwert“ riecht und nicht per Knopfdruck beliebig reproduzierbar ist, fließen!

Daher gilt ab sofort: Korrekturen (wie zuletzt beim Gold auf unter 1.600 USD oder eventuell nun beim DAX sind ganz klare Kaufgelegenheiten! Am eklatantesten finden wir nach wie vor die Unterbewertungen vieler Rohstoffwerte! Rohstoff- und insbesondere Goldaktien sind quasi doppelte Sachwerte (Bodenschätze inklusive Unternehmensbeteiligung!)

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Redaktion von www.rohstoffraketen.de

 

Verlängerung der Nullzinsgarantie der FED!

 

Verlängerung der Nullzinsgarantie der FED!

Unsere Vorhersage vom 16. Dezember wird bestätigt!

 

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Es ist schon erstaunlich, wie „weitsichtig“ die FED agiert (Vorsicht Ironie!).

Letzte Woche verlängerte die US-Notenbank ihre Nullzinsgarantie bis Ende 2014.

Damit beweist das Team um FED-Chef Ben Bernanke hellseherische Fähigkeiten. Bis Ende 2014 kann sich also nach Meinung der FED, angesichts der schnelllebigen Zeit in der wir uns heute bewegen, rein gar nichts ändern. Respekt! Im Mittelalter hätte so eine Vorhersage wohl auf dem Scheiterhaufen geendet.

Diese frühzeitige Verlängerung der Nullzinsgarantie soll natürlich einen Effekt nach sich ziehen: Inflation! Denn nichts fürchtet Bernanke mehr als eine immer noch mögliche deflatorische Abwärtsspirale.

Der angeschlagenen US-Finanzindustrie, dem Hauptträger der US-Wirtschaft, signalisiert er damit unmissverständlich, dass er sie auf jeden Fall retten will.

Aber auch für die Rettung der Eurozone (bzw. der europäischen Banken) sind die Nullzinsgarantien der FED gute Nachrichten.

Zum einen dürften internationale Investoren (insbesondere China und Japan als größte US-Dollar-

Halter) angesichts der schon japanisch anmutenden US-Nullzinspolitik in die Eurozone zurückkehren bzw. diese wieder höher gewichten. Zum anderen macht das klare „Nein“ von Merkel zu noch mehr Deutschen

Geldspritzen in Davos deutlich, dass der Reformdruck in Europa auf Länder wie Italien, Spanien oder Portugal hoch bleibt. Gleichzeitig scheinen die USA in wichtigen Strukturreformen eher Reformunfähig zu sein. Daher dürfte zumindest für das erste Halbjahr gelten:

Vergessen Sie die Europroblematik! Vergessen Sie die Staatsschuldenkrise! Ignorieren

Sie die leidigen Attacken der US-Finanzelite und deren Ratingagenturen-Handlanger gegen die Eurozone! Diese dienen nur zur Ablenkung der eigenen (viel größeren) US-Probleme!

Klar kann ein möglicher Austritt Griechenlands noch einmal für kurzfristige Turbulenzen sorgen. Doch diesen haben die Märkte eigentlich schon längst eingepreist. Lediglich die Unsicherheit über mögliche Folgeschäden (wer hält wieviele CDS falls diese fällig werden?) belastet noch.

 

Wir hatten Ihnen am 16. Dezember geschrieben, wie der Plan von EZB,

Banken und Politik aussieht.

Hier noch einmal unsere Ausführungen, die bereits am 21. Dezember mit den 3-Jahres Ausleihungen zu 1% an die Banken im Euroraum bestätigt wurden:

·  Die EZB wird an Ihren Prinzipien festhalten und keine Staatsanleihen im großen

Stil aufkaufen. Die EZB verstößt damit (offiziell) nicht gegen ihre Grundsätze.

·  Aber: Die EZB wird die Banken in unbegrenzter Form zu (beinahe) Nullzinsen Geld zur Verfügung stellen, welches explizit für den Kauf (und insbesondere die Verlängerung) bestehender Staatsanleihen der Eurozone verwendet werden darf. Damit wird die Investitionszurückhaltung der Banken gebrochen, da diese somit auch ihre Bilanzen über die Zeit und den Zinsspread sanieren können.

·  Die Politik verspricht, dass es außer der „freiwilligen“ Gläubigerbeteiligung im Falle

Griechenlands keine weiteren Ausfälle von Euro-Anleihen geben wird.

·  Damit wäre die „Kuh vom Eis“ und die Schockstarre an den Märkten unserer Ansicht nach gebrochen! Politik, Notenbanken und Banken wären „fein raus“ (jeder hätte sein Gesicht gewahrt) und könnten wieder an einem Strang ziehen. (Auszug RSR-Update vom 16.12.2011 / Auszug Ausblick 2012 Rohstoffstudie)

 

Während der S&P500 seine 200-Tage-Linie schon längst wieder nach oben überschritten hat, gelang dies

dem DAX erst jüngst. Die hohen Deutschen Dividenden, welche bis Mai ausgeschüttet werden, stützen

den Markt zusätzlich. Viele DAX-Werte sind immer noch günstig im internationalen Vergleich!

 

 

Währungskrieg gegen die Eurozone geht in die nächste Runde!

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Endlich traut sich ein Politiker offen anzusprechen, was wir bereits im Jahresausblick in der Rohstoffstudie vom 23.12. geäußert haben:

Die USA führen einen Währungskrieg gegen Europa!

 

Lesen Sie bitte folgendes (mutige) Interview des CDU-Europa-Abgeordneten Elmar Brok:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13817253/US-Kraefte-haben-uns-den-Waehrungskrieg-erklaert.html?wtmc=Newsletter.NL_Weltbewegt

 

Am Freitag wurde die Annahme eines gezielten Währungskriegs zur Stärkung des USD durch die Abstufung von 9 Euro-Staaten, darunter Frankreich, wieder einmal mehr als offensichtlich. Wir schrieben in unserem Ausblick 2012 (Rohstoffstudie) am 23.12.2011:

 

Es tobt nichts weiter, als ein (US-)Krieg zur Rettung der globalen Leitwährung US-Dollar und damit der Vormachtstellung der USA in der Welt. Fakt ist: Ohne den US-Dollar als global akzeptierte Verrechnungseinheit für Rohstoffe - und hier insbesondere ÖL (welches wie berechnet für 3 Billionen USD im Jahr nachgefragt wird!) - wäre es für die USA unmöglich, den Schuldenberg in Höhe von 15 Billionen USD noch weiter auszubauen.

Wenn es Öl-Exportländern immer schwerer fällt, zunehmend wertlosere Papierdollars für Öl zu akzeptieren, dann muss man sich als größter Öl-Junckie der Welt das schwarze Gold

A) entweder vor Ort sichern (Irak, Lybien und bald Iran? In Saudi-Arabien arbeiten die USA ja seit Beginn des US-Dollar/Öl-Standards 1971 „brüderlich“ mit dem Königshaus zusammen), oder man muss

B) politischen und militärischen Einfluss bzw. Druck auf die Ölstaaten ausüben (derzeit sind 11 Flugzeugträger in der Golfregion; Militärbasen, finanzielle Unterstützung und Aufrüstung freundlich gesinnter Regime wie Saudi-Arabien) oder man muss

C) im Notfall diejenige Währung schwächen, welche als globale Alternative zum USDollar gefährlich werden könnte. Und welche Währung ist das? Genau. Der Euro!

Es ist schon verwunderlich wie einseitig insbesondere das Dauerfeuer der privaten US-Ratingagenturen gegen Spar– und Reformwillige Europäische Staaten anhält, während die völlig reformunwillige US-Politik geschont wird.“

 

Fakt ist, dass ein kollabierender Euro den USA wohl in den nächsten 10 Jahren eine dauerhaft günstige Entschuldungsmöglichkeit schafft. Eine starke Eurozone würde dagegen Gelder aus China und anderen großen US-Dollar-Devisenhaltern eine attraktive Möglichkeit bieten, ihre USD-Währungsreserven weiter abzubauen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Redaktion von www.rohstoffraketen.de

Absichtlicher Crash zur Etablierung einer EU(dssr)-Regierung?

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Die Anleger werden aufgrund der Untätigkeit von Politik und EZB immer nervöser! Alles wird verkauft, was nach „Risiko“ aussieht – und dazu zählen in den Augen der Anleger vor allem Aktien.

Es ist damit zu rechnen, dass die heutige Abwärtsbewegung an den Märkten das Fass zum überlaufen bringt.

Man kann es schon erahnen, dass bald neue „alternativlose“ Beschlüsse folgen werden. Eine politische Lösung könnte mit der Einführung einer Fiskalunion in Europa anstehen. Wolfgang Schäuble sagte diesbezüglich auf dem Europäischen Bankenkongress einmal sie Wahrheit:


Kurzversion: Für die kurze Version, klicken Sie bitte HIER.

Langversion: Um die längere Version zu sehen, bitte HIER klicken.

 

Auszüge:

-          Deutschland ist kein souveräner Staat – seit 8. Mai 1945

-          Ein zukunftsweisender Ansatz ist es eine Ebene zu schaffen, die alles regelt

-          Weniger als 24 Monate zur Fiskalunion – einfach Lissabonvertrag ändern

-          Wenn Euro-Krise gelöst, USA im Zentrum der Spekulation

 

Fazit: Politik und EZB riskieren einen gigantischen Crash, wenn nicht bald gehandelt wird! Allerdings sieht es so aus, als ob ABSICHTLICH nicht gehandelt wird.

Denn: Würde die EZB eingreifen, wären die schönen Pläne einer „dringend notwenigen“ Zentralregierung in Brüssel (siehe Schäuble-Rede) ebenso hinfällig wie eine angestrebte Fiskalunion. Solche Institutionen zur Schaffung der EU(dSSR) mit Degradierung der Staatsparlamente und Ausschaltung der Wähler (=Ende der Demokratie?) können nur mit einem Einbruch der wichtigsten Anlageklassen hergeleitet werden. Der Einbruch des Staatsanleihenmarktes (der PIIGS) läuft auf Hochtouren und es ist zu befürchten, dass nun noch einmal der Aktienmarkt herhalten muss. Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken. Wir bleiben dabei: Ab sofort muss man nach guten Aktienkaufgelegenheiten Ausschau halten!

Kann der DAX noch mal 10% fallen? Klar. Können Gold- und Rohstoffwerte noch mal fallen? Klar.

Aber dies sind womöglich die besten Kaufgelegenheiten seit Jahren. Lassen Sie sich nicht verunsichern und handeln Sie gegen die künstlich hochgehaltene Verunsicherung! Es zeichnet sich immer mehr ab, dass Cash auf dem Konto die denkbar schlechteste Alternative in (naher) Zukunft sein wird! Aktien können kurzfristig stark an Wert verlieren, aber sie werden bald sicherer sein, wie Bargeld auf dem Girokonto oder Tagesgeldkonto…

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Redaktion von http://www.rohstoffraketen.de