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Märkte preisen Bruch der Eurozone ein!

 

 

Märkte preisen Bruch der Eurozone ein!

Preisen die Märkte bereits ein Auseinanderbrechen der Eurozone ein?

Aktienmärkte: Im Chart sehen Sie DAX, CAC 40 und Dow Jones seit 2009. Sollte der DAX seine Outperformance innerhalb Europas komplett verlieren und ähnlich stark nachgeben wie der französische Index, dann drohen 4.000 Punkte im DAX. Fakt ist, dass sich Aktien aus dem Dollarraum seit Wochen wesentlich besser halten, was man am Dow Jones hier im Chart deutlich sieht!

Insofern könnte der Aktienmarkt derzeit ein Auseinanderbrechen der Eurozone einpreisen!

Wie sieht es am Devisenmarkt aus? Hier haben wir uns einmal die potenzielle „Euro-Beitrittskandidaten“ Tschechien, Polen und Ungarn und deren Währungen im Vergleich zum Euro angesehen. Alle Währungen dieser Länder haben zum Euro deutlich VERLOREN, sprich, der Euro hat gegenüber Zloty, Forint und Krone zuletzt ZUGELEGT!

Sprich: Der Markt geht davon aus, dass diese Währungen nicht mehr in die Eurozone aufgenommen werden und wieder zu den alten Weichwährungen werden (könnten).  

Wenn wir die täglichen Talkshows mit den vielen „Experten“ zur Griechenlandrettung verfolgen, dann muss man sich fragen, ob diese Experten eigentlich den Markt verfolgen.

Dieser sagt ganz klar, dass Griechenland hoffnungslos pleite ist. Die Renditen der 2-jährigen Griechenland-Anleihen stehen bei 70% - höher als vor der Staatspleite Argentiniens und anderer Staatspleiten. Demnach ist Griechenland also schon „mehr als pleite“!

Wir glauben, dass hinter den Kulissen eine Austrittslösung Griechenlands bereits mehrfach durchgespielt wurde.

Banken und Versicherer bekommen durch die öffentliche „Talk-Show“ genügend Zeit, um sich auf die Abschreibungen vorzubereiten und Maßnahmen zu treffen, um die befürchtete Kettenreaktion auf andere Anleihen der PIIGS in Grenzen zu halten oder abzufedern.

Fazit:

Aktienmarkt, Devisenkurse, Anleihekurse und auch CDS-Ausfallprämien (inzwischen steigen auch die CDS-Prämien auf Deutsche Bundesanleihen) deuten darauf hin, dass der Markt ein mögliches Auseinanderbrechen der Eurozone bereits einpreist. Wie es auch kommt: Mit Gold, Silber, einer abbezahlten (schulden­freien!) Immobilie und noch etwas Geld außerhalb der EU (z.B. im vom Bankenproblem nicht betroffenen Kanada!) ist man gut vorbereitet!

 

 

 

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