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Blog von Rohstoffraketen.de

Nie wieder private Umschuldung in Eurozone!

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Unsere Abonnenten bekamen am 16. Dezember 2011 ein Update von uns („Der Geheimplan“).  Darin zeigten wir auf, wie EZB, die Politik und die Banken wieder an einem gemeinsamen Strang ziehen wollen, um den Zerfall des Euroraums zu verhindern. Für alle Nicht-Abonnenten hier noch einmal dieses Update:

 

RSR vom 16.12.2011:

Banken, EZB und Politik basteln hinter den Kulissen an einem „Plan“, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Denn die Umsetzung dieses Plans wäre der Startschuss für eine Megarallye an den Märkten!

Wie wir aus gewohnt gut unterrichteten Kreisen erfahren, soll durch diesen Plan sowohl das Gesicht der EZB als auch der Politik gewahrt werden, als auch die Banken aus der Schusslinie (der öffentlichen Kritik) genommen werden. Und dieser Plan sieht folgendermaßen aus:

-          Die EZB wird an Ihren Prinzipien festhalten und keine Staatsanleihen im großen Stil aufkaufen. Die EZB verstößt damit (offiziell) nicht gegen ihre Grundsätze.

-          Aber: Die EZB wird die Banken in unbegrenzter Form zu (beinahe) Nullzinsen Geld zur Verfügung stellen, welches explizit für den Kauf (und insbesondere die Verlängerung) bestehender Staatsanleihen der Eurozone verwendet werden darf. Damit wird die Investitionszurückhaltung der Banken gebrochen, da diese somit auch ihre Bilanzen über die Zeit und den Zinsspread sanieren können.

-          Die Politik verspricht, dass es außer der „freiwilligen“ Gläubigerbeteiligung im Falle Griechenlands keine weiteren Ausfälle von Euro-Anleihen geben wird.

Damit wäre die „Kuh vom Eis“ und die Schockstarre an den Märkten unserer Ansicht nach gebrochen! Politik, Notenbanken und Banken wären „fein raus“(jeder hätte sein Gesicht gewahrt) und könnten wieder an einem Strang ziehen.

Sowohl die Aktienmärkte als auch der Euro dürften stark nach oben reagieren. Gold und Silber würden ihre langfristigen Aufwärtstrends ebenso fortsetzen und Gold sicher eher die 2.000 USD sehen, als auf 1.200 USD zurückzufallen. Wer an dieses Szenario glaubt, der sollte sich jetzt ganz klar auf der Longseite positionieren!  (RSR-Update vom 16.12.2011)

 

Wir sagten damals also voraus, dass die Umsetzung dieses Plans zu einer Megarallye an den Aktienmärkten führen dürfte (DAX damals bei 5.730; Gold bei 1.570 USD; HUI bei 500). Genau dieser Plan wurde dann auch in die Tat umgesetzt und die EZB hat gut 493 Mrd. Euro zu 1% auf 3 Jahre an die Banken  „verschenkt“. Die Reaktion der Märkte war die von uns prognostizierte Rallye!

Doch es kommt noch besser: Wie wir nun erfahren haben, haben am 9. Dezember 2011 die Regierungschefs der Eurozone beschlossen, dass es NIE WIEDER eine Beteiligung privater Gläubiger (Banken) – sprich: einen Haircut oder Zahlungsausfall - innerhalb der Eurozone (mit Ausnahme Griechenlands) geben werde!

Schauen Sie seitdem auf die Anleiherenditen von Irland oder Italien, die auf 3-Jahres-Sicht wieder beim Nennwert von 100% notieren, dann können Sie dieser Aussage Glauben schenken!

Dass die Aktienmärkte seitdem deutlich zugelegt haben, ist daher nicht verwunderlich. Das Auseinanderfallen der Eurozone wird durch diese Geldschwemme verhindert werden. Der Preis für die Verhinderung einer deflationären Abwärtsspirale könnte ganz klar (Vermögenspreis-)Inflation sein. Die Liquidität, die jetzt von den Banken (noch) bei der EZB zurückgeparkt wird, könnte bald massiv in Immobilien, Ackerland, Gold, Silber, Aktien und alles, was nach „Sachwert“ riecht und nicht per Knopfdruck beliebig reproduzierbar ist, fließen!

Daher gilt ab sofort: Korrekturen (wie zuletzt beim Gold auf unter 1.600 USD oder eventuell nun beim DAX sind ganz klare Kaufgelegenheiten! Am eklatantesten finden wir nach wie vor die Unterbewertungen vieler Rohstoffwerte! Rohstoff- und insbesondere Goldaktien sind quasi doppelte Sachwerte (Bodenschätze inklusive Unternehmensbeteiligung!)

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Redaktion von www.rohstoffraketen.de

 

Abnicker werden ihr Wort brechen! Protektionismusgefahr

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Die „Euro-, Bankenrettung" geht in die nächste Runde. Nachdem vor wenigen Wochen der EFSF (Rettungsschirm) durchs Parlament gepeitscht wurde, stellten sich einige Abgeordnete hin und sagten: "Weitere Aufstockungen oder größere Risiken aus den übernommenen Garantien, beispielsweise über finanztechnische Hebel, lehnen wir ab". Dazu zählten vor allem viele Abgeordnete von CDU und CSU - das Zitat stammt von CSU-Chef Seehofer persönlich. Nun ja. Morgen können alle diese Abgeordneten zeigen, was ihr Wort wert ist. Nämlich nichts! Die Hebelung des EFSF wird erneut vor Chefin Angela brav abgenickt. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern...

Nach dem Durchwinken für weitere Milliarden an deutschen Steuergarantien für ein Fass ohne Boden, darf dann Frau Merkel in Brüssel am Abend den erweiterten Rettungsschirm als (abermalige) „endgültige" Lösung der Krise präsentieren. Wir wetten darauf, dass man sich vor Weihnachten schon zum nächsten Krisengipfel trifft.

Ohne einen Plan, wie man ein Land aus der Währungsunion entlässt, wird es nie Ruhe geben. Dieses Risiko will jedoch niemand eingehen, weder politisch noch ökonomisch. Also wird es solange weitergehen, bis sich das Risiko auf alle Länder der Eurozone immer extremer ausweitet. Dies alles lässt für die nächsten Monate nichts Gutes erahnen. Aus einer Mücke (Griechenland), die man bis vor wenigen Wochen noch leicht hätte einfangen können, wird nun langsam ein Elefant im Porzellanladen. In dem ganzen Trubel ging unter, dass sich zwischen China und Teilen des Westens ein neuer Protektionismus anbahnt, der unter anderem Seltene Erden mit Exportzöllen aus China belegen soll (China hat circa 95% Marktanteil an Seltenen Erden). Zudem fordern Deutsche Unternehmen lautstark Importzölle für chinesische Solarmodule. In den USA droht man mit bis zu 100% Strafzoll für eine Reihe chinesischer Produkte, wenn China seine Währung nicht aufwertet. Insgesamt keine guten Voraussetzungen für einen ungestörten Welthandel. Wenigstens ausgewählte Goldaktien sehen nach den Korrekturen der letzten Wochen nun gut aus. Darauf sollte man sich als Aktienanleger denn auch in den nächsten Wochen beschränken!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Redaktion von www.rohstoffraketen.de

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