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Währungskrieg gegen die Eurozone geht in die nächste Runde!

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Endlich traut sich ein Politiker offen anzusprechen, was wir bereits im Jahresausblick in der Rohstoffstudie vom 23.12. geäußert haben:

Die USA führen einen Währungskrieg gegen Europa!

 

Lesen Sie bitte folgendes (mutige) Interview des CDU-Europa-Abgeordneten Elmar Brok:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13817253/US-Kraefte-haben-uns-den-Waehrungskrieg-erklaert.html?wtmc=Newsletter.NL_Weltbewegt

 

Am Freitag wurde die Annahme eines gezielten Währungskriegs zur Stärkung des USD durch die Abstufung von 9 Euro-Staaten, darunter Frankreich, wieder einmal mehr als offensichtlich. Wir schrieben in unserem Ausblick 2012 (Rohstoffstudie) am 23.12.2011:

 

Es tobt nichts weiter, als ein (US-)Krieg zur Rettung der globalen Leitwährung US-Dollar und damit der Vormachtstellung der USA in der Welt. Fakt ist: Ohne den US-Dollar als global akzeptierte Verrechnungseinheit für Rohstoffe - und hier insbesondere ÖL (welches wie berechnet für 3 Billionen USD im Jahr nachgefragt wird!) - wäre es für die USA unmöglich, den Schuldenberg in Höhe von 15 Billionen USD noch weiter auszubauen.

Wenn es Öl-Exportländern immer schwerer fällt, zunehmend wertlosere Papierdollars für Öl zu akzeptieren, dann muss man sich als größter Öl-Junckie der Welt das schwarze Gold

A) entweder vor Ort sichern (Irak, Lybien und bald Iran? In Saudi-Arabien arbeiten die USA ja seit Beginn des US-Dollar/Öl-Standards 1971 „brüderlich“ mit dem Königshaus zusammen), oder man muss

B) politischen und militärischen Einfluss bzw. Druck auf die Ölstaaten ausüben (derzeit sind 11 Flugzeugträger in der Golfregion; Militärbasen, finanzielle Unterstützung und Aufrüstung freundlich gesinnter Regime wie Saudi-Arabien) oder man muss

C) im Notfall diejenige Währung schwächen, welche als globale Alternative zum USDollar gefährlich werden könnte. Und welche Währung ist das? Genau. Der Euro!

Es ist schon verwunderlich wie einseitig insbesondere das Dauerfeuer der privaten US-Ratingagenturen gegen Spar– und Reformwillige Europäische Staaten anhält, während die völlig reformunwillige US-Politik geschont wird.“

 

Fakt ist, dass ein kollabierender Euro den USA wohl in den nächsten 10 Jahren eine dauerhaft günstige Entschuldungsmöglichkeit schafft. Eine starke Eurozone würde dagegen Gelder aus China und anderen großen US-Dollar-Devisenhaltern eine attraktive Möglichkeit bieten, ihre USD-Währungsreserven weiter abzubauen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Redaktion von www.rohstoffraketen.de